...wer ruhig schlafen möchte, sollte einen dieser Ringe sein Eigen nennen.

Haus der SchnitterRinge

 

Über uns

und der Vanitas-Gedanke


Der Vanitas-Gedanke ist so alt wie die Menschheit, denn wir alle werden diese Welt eines Tages verlassen.

Viele Vanitas-Symbole gibt es, die in der Kunst über die Jahrhunderte ihren Platz behaupten und dem Vanitas-Gedanken, der sich mit der Vergänglichkeit des irdischen Seins befaßt, Gestalt geben.


Vor allem die Memento-Mori-Ringe aus dem Barock sind hier zu nennen, sie tragen Schädel und Skelette als die bekanntesten und gebräuchlichsten Vanitas-Symbole.

Außer dem Schädel gibt es noch viele weitere Symbole für die Vergänglichkeit, zum Beispiel die welkende Rose, der Nachtfalter, die Ratte.


Die Thematik des Memento Mori und Vanitas-Gedanken in der Geschichte des Schmucks hat unsere SchmuckDesignerin Lily Seedorna, schon immer fasziniert.

Wer heute Schädel und Vanitas-Symbole in seinen Schmuckstücken liebt, ist in der  Geschichte der Menschheit in guter Gesellschaft.

Sehr beliebt waren vor allem im Barock Ringe und Anhänger mit Schädelmotiven, es gab sogar Ringe mit kleinen Särgen, die - wurden sie geöffnet, kleine Skelette zeigten.


Die Tradition der Memento Mori-Ringe hat mit den beiden Weltkriegen eine Zäsur erfahren und Ringe mit Schädeln haben eine andere Bedeutung bekommen.

Mit den SchnitterRingen lassen wir die klassische Bedeutung der Vanitas-Symbole wieder aufleben in neuen Designs.


 

 

Unsere Designerin:


 



Hier erzähle ich ein wenig über mich, Ihre SchmuckDesignerin Lily Seedorna:


Im Jahre 1969 auf diese Welt gekommen, habe ich bereits als kleines Kind gerne gezeichnet und mit allem, was im Haushalt meiner Eltern aus Metall zu finden war, experimentiert. Die Alufolie aus Mutters Küchenschublade, der Draht aus Vaters Werkzeugkasten wurden mit Hammer und Zange zu ersten Schmuckstücken geformt, von denen ich noch heute einige in meinem Besitz habe.

In der Schule war bis zum Abschluß mit Abitur der Kunst-Unterricht das Lieblingsfach und meine Schmuckstücke aus Draht, Perlen und Alufolie habe ich mit selbst gesammelten Steinen ergänzt und mir eine erste kleine Kollektion erarbeitet.

Während meiner ersten Berufsausbildung zur Diplomverwaltungswirtin, habe ich bei einer Freundin die ersten Schritte in Richtung Profi machen dürfen und schicke Ohrringe, Ketten und Ringe mit Profi-Werkzeug hergestellt.

Anfang der 90er Jahre habe ich an meinen ersten Kunsthandwerkermärkten teilgenommen und der Gedanke, eine professionelle Ausbildung im Goldschmiedehandwerk zu machen, schlich sich ins Bewußtsein.

Eine solche Ausbildung wollte ich unbedingt!


Da erfuhr ich vom 3-jährigen Berufskolleg für Design Schmuck & Gerät an der Goldschmiedeschule in Pforzheim. 

Und das war genau das Richtige!

1996 habe ich mich beworben und habe einen Platz bekommen und mich mit Feuereifer in diese meine zweite Berufsausbildung gestürzt.

Es waren drei Ausbildungsjahre, die einfach nur wunderbar waren!   


Von Profis (Goldschmiedemeister, Fassermeister, Schmuckzeichner,...) habe ich alles, was ich an technischem Wissen brauche, gelernt und dazu eine fundierte Schulung zur Erarbeitung eines Designkonzepts, dessen Ergebnis ein Schmuckstück, ein Juwel, ein Geschmeide ist, das Aussagekraft hat und dem Menschen, der/die es tragen wird, ein Stück Lebensgefühl gibt.


An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an meinen Werkstattstattlehrer im Fach "Entwurf und Realisation", Herr Norbert Mack, der es bestens verstanden hat, das Talent, das ich mitgebracht habe, zu fordern und zu fördern!


Bereits im ersten Jahr meiner Ausbildung an der Goldschmiedeschule habe ich für meine Leistungen den Victor-Mayer-Preis

bekommen.

Als der damalige Direktor, Herr Jochem Wolters, mich von der Preisverleihung in Kenntnis gesetzt hat, habe ich mit den Edelsteinen auf meinem Werktisch um die Wette gestrahlt.

Ich trage diesen Preis mit Stolz!


Am 28.07.1999 habe ich das Berufskolleg für Design Schmuck & Gerät erfolgreich abgeschlossen.

Wer mehr über diese Ausbildung wissen möchte, findet viele Informationen auf der Website der Goldschmiedeschule Pforzheim: https://goldschmiedeschule.de/unsere-bildungsangebote/


Seit dem Jahr 2000 betreibe ich erfolgreich mein eigenes Atelier Seedorna.


Eine Liste meiner Ausstellungen finden Sie hier.


Mein Label "Ornamentum ex Medio" habe ich im Jahr 2000 gegründet.

Es folgten dieses Label der "SchnitterRinge" im Jahr 2013

und das Label "Seebacher-Design" im Jahr 2014.


Ich bin Inhaberin aller drei Label und entwerfe alle dort erhältlichen Schmuckstücke komplett selbst und stelle jedes einzelne Schmuckstück selbst her in Handarbeit.


Für den Edelmetallguß arbeite ich zusammen mit der Schmuck- und Kunstgiesserei Udo Santo (Pforzheim) und für die Gravuren mit dem Polierbetrieb Gerundt (Pforzheim).


Alle in den Schmuckstücken eingearbeiteten Steine fasse ich selbst.


Hier geht es zur Kollektion: 





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